Petit Pain Petit Pains sind kleine Versuchungen - und als echte Handarbeit vom Boulanger in Frankreich immer eine Sünde wert

Petit Pain

Petit pain, Kleines Brot oder Brötchen könnte man wörtlich übersetzen.

Französische Petites Pains (sprich: pötie päh) gehören jedoch im Gegensatz zu Brot oder Brötchen klar zur Fraktion der Naschereien bei französischem Backwerk.

P‘tites Pains, wie die süssen Teilchen aus Croissant-Teig genannt werden, sind in Frankreich vor allem zum Sonntags- oder Feiertagsfrühstück und als Kochen zum Nachmittagskaffee begehrt und beliebt. Unter den Petit Pains ist das „Petit pain au chocolat“ mit Abstand das Beliebteste.

Petit pain – weltweit bekannt

Das Petit Pain mit Schokoladenfüllung, "Petit Pain au Chocolat" – meist ein oder zwei dicke Schokoriegel im zart-knusprigen Blätterteigmantel in Form einer mindestens handgrossen Rolle, hat es in die Restaurants, Hotels und auf die Kreuzfahrtschiffe in aller Welt geschafft. Ebenso wie Wein aus Süd-Frankreich oder berühmte französische Käse wie Camembert oder Roquefort ist das petit pain heute weltweit ein Markenzeichen für Genuss auf französische Art.

petit painWährend das Gebäck, das auch zu Feingebäck (Boulangerie viennoise) gehört, in unterschiedlichen Formen und Grössen also international zum Ruf Frankreichs als Gourmet-Paradies beiträgt gehören pain au chocolat, petit pain ou petit pain au chocolat in der Schweiz, im belgischen Wallonien und in praktisch allen Regionen Frankreichs inklusive der französischen Überseegebiete und ehemaligen Kolonien überall auf der Welt heute zum Alltag. In Südfrankreich, vor allem im Südwesten sowie in francophonen Regionen von Kanada wird es auch als „chocolatine“ angeboten, während es in Brüssel und Flandern sowie in Teilen von Burgund als „couque au chocolat“ bekannt ist.

Petit Pains - Handarbeit und Industrie-Erzeugnis

Die mit Abstand grösste Zahl der Blätterteig-Röllchen mit dem nach gewöhnlichem Brot klingenden Namen wird allerdings längst nicht mehr vom Bäcker um die Ecke, sondern in riesigen Fabrikhallen hergestellt. Die programmatischen Franzosen kaufen für das „quatre heure“, die alltägliche kleine Süssigkeit am Nachmittag, überwiegend ihr Petit pain im Supermarkt oder in Geschäften, die Teiglinge aufbacken und als Konkurrenz zu den Handerks-Bäckern sich auch nur mit Firmennamen wie „Pain chaud“ schmücken dürfen. Am Wochenende allerdings werden „echte“ petit-pains vom Boulanger oder Patissier, dem Bäcker oder Konditor, gekauft. Kinder tauchen ihr Petit pain gern in Milch, und auch Erwachsene lieben das weiche, süsse hauchzarte Blätterteig-Gebilde mit dem Geschmack von Schokolade sehr.
 

Foto: Createurs de Saveurs / R. Rinnau

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